Kernenergie - Anlagen
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Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zum Thema "Kernenergie - Anlagen" veröffentlicht.
Ferner finden Sie:
Informationen zum Reaktorunfall von Tschernobyl finden Sie auf der Seite "Kernenergie -> Tschernobyl". |
Eigene Beiträge |
M. Zink |
Laufzeitverlängerungen deutscher Kernkraftwerke
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Wie lange können Kernkraftwerke sicher betrieben werden?
Hintergrund der öffentlichen Diskussion um die Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke ist der so genannte „Atomkonsens“. Durch diese Vereinbarung wurden die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke limitiert, indem die noch zu produzierenden Strommengen festgesetzt wurden. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die deutschen Kernkraftwerke nicht auch über diese vereinbarte Restlaufzeit hinaus sicher betrieben werden könnten. … mehr |
Prof. Dr. M. Popp |
Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?
- Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
- Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
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Prof. Dr. J. Grawe |
Man liest manchmal Atomkraftwerk (AKW) und dann wieder Kernkraftwerk (KKW). Was ist nun richtig? Oder stimmt Beides?
Um die Frage korrekt zu beantworten, müssen wir uns klar machen, was in einem solchen Kraftwerk (ich nenne es vorläufig X-KW, um die Frage noch offen zu lassen) eigentlich geschieht. … mehr |

Dr. D. Herrmann
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Brückentechnologie Kernenergie
Wie verändert die globale Finanz- und Wirtschaftskrise das Bild von der Kernenergie als „Brückentechnologie“?
Eine Brücke muss sicher von einem zum anderen Ufer führen! Das gilt im übertragenen Sinne auch für „Brückentechnologien“ der Energieversorgung. Dabei ist das eine „Ufer“ immer die reale Ausgangssituation, das andere die gesicherte Deckung künftigen Bedarfs. Letztendliches Ziel ist eine nachhaltige globale Energieversorgung, die im Prinzip in der Lage ist, jeden objektiv begründeten künftigen Bedarf hinreichend sicher, zuverlässig, umwelterhaltend sowie möglichst wirtschaftlich zu decken. Sinnvoll miteinander kombiniert, werden unterschiedliche „Brücken“ der gesamten Menschheit den Übergang dorthin ermöglichen. … mehr |
M. Zink |
Können sich Kernenergie und Regenerative Energien ergänzen?
Im weltweiten Vergleich kann man Deutschland durchaus als Vorreiter in Sachen Klimaschutz bezeichnen. Wie kaum in einem anderen Land wird so stark auf den Ausbau der regenerativen Energieträger für die Stromerzeugung gesetzt. Auch die Gesetzgebung nimmt auf die Entwicklung der „Regenerativen“ Einfluss. Das am 01. April 2000 in Kraft getretene „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) löste das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 ab und regelt die Einspeisevergütungen für die Erzeuger aus regenerativen Energiequellen und verpflichtet die Netzbetreiber, die eingespeiste Energie auch abzunehmen. … mehr |

Dr. D. Herrmann
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Kernenergie: Was gilt nun wirklich, „Renaissance“ oder „Brückentechnologie“?
Das hängt ganz vom Blickwinkel ab: Beides oder auch keines von beidem!
Sowohl „Renaissance“ als auch „Brückentechnologie“ sind umgangssprachliche Begriffe, die einer breiten Öffentlichkeit bestimmte reale Veränderungen in der Entwicklung und Bewertung der Kernenergie veranschaulichen sollen. Beide bringen damit, bei erheblichen Unterschieden im Detail, durchaus ähnliche Sachverhalte zum Ausdruck. … mehr |
Prof. Dr. J. Grawe |
Was soll die Bezeichnung der Kernkraft als Übergangsenergie bedeuten ?
Wie lange geht die Übergangszeit?
In der Energieversorgung gibt es - wie auch sonst in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft laufenden Strukturwandel. Bessere Technik ersetzt ältere. Übergangsenergie ist aber ein politischer Begriff. Je nach der Position zur Kernkraft wird darunter etwas anderes verstanden. … mehr |

Dr. D. Herrmann
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Hat der Hochtemperaturreaktor Chancen?
Gute Gründe und sich weltweit mehrende Anzeichen sprechen dafür, dass Kernenergie insgesamt große Zukunftschancen hat, darunter auch der Hochtemperaturreaktor (HTR). Dieser weist einzigartige Eigenschaften auf, die ihn für bestimmte Zwecke besonders geeignet erscheinen lassen. Insbesondere kann er durch den Einsatz des Edelgases Helium als Kühlmittel, die konsequente Verwendung nichtmetallischer (keramischer) Materialien im Reaktorkern (der Spaltzone) sowie eine relativ geringe Leistungsdichte (Kilowatt je Liter Spaltzonenvolumen) deutlich höhere Kühlmittel-Austrittstemperaturen erreichen als andere Reaktortypen. … mehr |
Prof. Dr. J. Grawe |
Wann geht das letzte Atomkraftwerk in Deutschland außer Betrieb?
Das Gesetz zur geordneten Beendigung der Atomenergienutzung zur Stromerzeugung aus dem Jahr 2001 sieht keine festen Endtermine vor. Vielmehr dürfen die einzelnen Kernkraftwerke (dies ist die wissenschaftlich korrektere Bezeichnung, denn genutzt wird die Energie des Atomkerns; wollte man ganz präzise sein, müsste man Atomkernkraftwerk sagen, aber das wäre zu umständlich) jeweils noch eine genau festgelegte Anzahl von Kilowattstunden Strom erzeugen. … mehr |
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Funktionsweise und Unterschiede der Typen von Anlagen
Die Funktionsweise und die Unterschiede div. Tpen von Anlagen wird in der Broschüre „Kernenergie Basiswissen“ des InfoKreis Kernenergie erläutert. Siehe: Links |
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Flexibilität von Kernkraftwerken
Sind Kernkraftwerke unflexibel, da sie praktisch nicht regelbar und dadurch zu behäbig, um schnell auf wechselnde Bedingungen im Stromnetz zu reagieren? Können sie daher nicht zusammen mit regenerativer Energieerzeugung in einem Netz betrieben werden? Siehe Aussagen anderer Fachleute sowie Hintergrundmaterial. |
K. Orth |
Sind die deutschen Kernkraftwerke sicher?
Antwort: Ja! Die ausgezeichneten Betriebserfahrungen mit den deutschen Kernkraftwerken sind ein wichtiges Indiz für das erreichte hohe Sicherheitsniveau. Ein weiteres Indiz ist, dass der politisch erzwungene "Ausstieg" aus der Nutzung der Kernenergie in Deutschland nicht auf Gefährdungen und Sicherheitsmängel abgestützt, sondern nur "im Konsens" mit den Eigentümern und Betreibern dieser Anlagen herbeigeführt werden konnte mit dem Ergebnis, dass die meisten Kernkraftwerke mit Zustimmung der Bundesregierung noch viele Jahre in Betrieb bleiben werden. … mehr |
Prof. Dr. J. Grawe |
Wenn die deutschen Kernkraftwerke nicht aus politischen Gründen abgeschaltet werden müssten, wie lange könnten sie dann technisch sicher betrieben werden?
Nach dem Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 müssen die vorhandenen 20 deutschen Kernkraftwerke im Ergebnis nach durchschnittlich 32 Betriebsjahren stillgelegt werden. Damit ist der Deutsche Bundestag entgegen den Warnungen von 680 deutschen Hochschul-Professoren (pdf, rd. 30 kB) früheren Parteitags-Beschlüssen der Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN gefolgt. … mehr |
Dr. A. Kronenberg |
Kernreaktoren und nukleare Endlager - eine Erfindung des Menschen?
Am 4. Dezember 1942 – 4 Jahre nach der Entdeckung der Kernspaltung – setzten Enrico Fermi und seine Mitarbeiter in Chicago die erste, sich selbst erhaltende Kettenreaktion in Gang. Der erste Kernreaktor der Welt war in Betrieb gegangen. So haben wir es jedenfalls in der Schule gelernt, aber das war eindeutig falsch. Oder zumindest nicht ganz richtig, denn - wie so oft - war die Natur der modernen Physik wieder einmal weit voraus. … mehr |
Prof. Dr. J. Grawe |
Sind die deutschen Kernkraftwerke ausreichend versichert?
Die Inhaber (Betreiber) von Kernkraftwerken (KKW) haften unbegrenzt mit ihrem gesamten Vermögen für alle von diesen etwa verursachten Schäden. Für Schäden bis zu einer realistischen Höhe müssen sie sich versichern ("Deckungsvorsorge"). Ein katastrophaler Unfall wie in Tschernobyl ist bei deutschen Kernkraftwerken praktisch ausgeschlossen. … mehr |
Dr. W.
Schmidt-Küster |
Warum braucht Finnland ein neues Kernkraftwerk?
Finnland baut ein neues Kernkraftwerk. Nach einer generellen Neubewertung der Kernenergie in den USA, einer ausdrücklichen Empfehlung der EU-Kommission zum weiteren Einsatz der Kernenergie und verschiedenen positiven Signalen aus anderen EU-Ländern ist dies der erste konkrete Schritt zur Wiederaufnahme des Baues von Kernkraftwerken im OECD-Raum. Andere werden wahrscheinlich folgen. Finnland begründete seine Entscheidung im wesentlichen mit dem steigenden Strombedarf und der Notwendigkeit, die CO2-Freisetzungen entsprechend den Kioto-Verpflichtungen zurückzufahren. … mehr |
Dr. E. Lindauer |
Welche Bedeutung haben Betriebsstörungen und Störfälle in Kernkraftwerken? (Meldepflichtige Ereignisse)
Jedes Kernkraftwerk (und ebenso jede andere kerntechnische Anlage) muss einen Sicherheitsbeauftragten haben. Dieser verantwortet u. a. die gesetzlich vorgeschriebenen Überwachungen und die Meldungen von Ereignissen, die vom Normalbetrieb abweichen, an die zuständigen Behörden. Solche Meldungen müssen unabhängig vom Gewicht der Abweichung zügig erstattet werden. Die Eilbedürftigkeit der Meldung wird in der Skala der deutschen Aufsichtsbehörden nach der (abnehmenden) Schwere der Ereignisse nach S, E und N klassifiziert mit Meldefristen zwischen sofort für S und 5 Tagen für N. … mehr |
Prof. Dr. J. Grawe |
Dürfen deutsche Unternehmen sich am nächsten Kernkraftwerk in Frankreich beteiligen ?
Die Frage berührt eine zwischen der Bundesregierung einerseits und der VEBA, der damaligen VIAG, RWE und EnBW andererseits – also nicht damals HEW, jetzt Vattenfall getroffenen "Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000". Die Vereinbarung betrifft nur die vorhandenen (deutschen) Kernkraftwerke, und zwar die Befristung ihrer Nutzung ihren gesicherten Betrieb während der verbleibenden Nutzungsdauer die Entsorgung der bei ihrem Betrieb entstehenden radioaktiven Abfälle. Über die Errichtung von KKW im (europ.) Ausland durch deutsche EVU und über deren Beteiligung an KKW im (europ.) Ausland wurde keinerlei Vereinbarung getroffen. … mehr |
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Informationen zu Tschernobyl |
Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg |
Prof. Dr. M. Popp |
Energie-Wende – bleibt der Klimaschutz auf der Strecke?
Trotz aller Beschwörungen der Politiker, der Klimaschutz hat es nach der abrupten Energiewende schwerer. Die Argumente, die vor Mitte des Jahres 2010 zugunsten einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ins Feld geführt wurden, waren ja nicht abwegig: 150 Mio. t CO2 sparten die deutschen Kernkraftwerke Jahr für Jahr ein, und das zu äußerst günstigen ökonomischen Bedingungen. Nun wird diese Entlastung 10 Jahre früher fehlen, und es wird kaum möglich sein, diesen Ausfall zu kompensieren, schon gar nicht zu gleichen ökonomischen Bedingungen. … mehr |
Allgemein interessierende Antworten auf Fragen von Lesern |
Prof. Dr. M. Popp |
Wie wirkt sich der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie auf die Preise und die Versorgungssicherheit beim Strom aus?
Nach dem von der Bundesregierung verhängten Moratorium sind am 17. März dieses Jahres fünf Kernkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt über 5000 MWe und einer Stromerzeugung von rund 120 GWe pro Tag vom Netz genommen worden. Zusätzlich waren die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel nicht am Netz, so 7000 MWe nicht zur Verfügung standen. Mit den im Juni zur Energiewende erlassenen Gesetzen ist dies nun zum Dauerzustand geworden. Verstärkt wird dieser Effekt zur Zeit noch durch die regelmäßig im Sommer durchgeführten Revisionen, so dass zeitweilig auch weitere Kernkraftwerke nicht zur Verfügung stehen. … mehr
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Prof. Dr. M. Popp |
Was folgt aus dem Stress-Test für die Sicherheitsreserven der deutschen Kernkraftwerke?
Energiewende: 1. Teil
Erstmalig hat die Reaktorsicherheitskommission (RSK) sich jetzt eingehend mit Sicherheitsproblemen befasst, die zum Bereich des Restrisikos gehören, vor allem Erdbeben, Überschwemmungen, zivilisatorische Einwirkungen, insbesondere Flugzeug-Absturz, sowie Notstandssysteme und Kühlwasserversorgung. Der Unfall in Fukushima ist laut RSK nicht dem Bereich des Restrisikos zuzurechnen ist.
Diese in der Berichterstattung kaum wahrgenommene Aussage ist bedeutsam, denn sie bringt die Argumentation der Bundeskanzlerin Merkel zu Fall. Sie hatte ihre Kehrtwende in der Atompolitik damit begründet, sie habe bisher das Restrisiko in einem Hochtechnologieland für eine theoretische Gefahr gehalten … mehr
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Dr. Eike Roth |
Ist die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ein Vertragsbruch?
Mit Hinweis auf zahlreiche Berichte und Wertungen in manchen Medien hat ein Energie-Fakten-Leser gefragt, ob denn die großen deutschen Elektrizitätsversorgungsunternehmen durch Abschluss der Vereinbarung mit der Bundesregierung über die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke vertragsbrüchig geworden seien. Schließlich hätten sie ja im Jahr 2000 einen Vertrag über die Verkürzung der Laufzeit unterzeichnet.
Die Frage möchte ich unter drei Gesichtspunkten beantworten: Formal/juristischen, speziell handelsrechtlich und ethisch/moralisch. … mehr |
Prof. Dr. M. Popp |
Wie kommt es, dass sich Befürworter und Gegner einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gleichermaßen auf das jetzt der Bundesregierung vorgelegte Gutachten berufen können?
Das Gutachten, das EWI, GWS und PROGNOS in dieser Woche vorgelegt haben, hatte die Bundesregierung angefordert, um durch Szenarienrechnungen eine Grundlage für ihr Energiekonzept zu erhalten. […] Anders als man aufgrund der Berichterstattung denken könnte gehr es also nicht nur um die Kernenergie; die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung laufen vielmehr auf einen kompletten Umbau des deutschen Energiesystems hinaus. Deshalb wäre es durchaus angemessen gewesen, den anderen Aussagen der Studie mehr Gewicht beizumessen, denn die hier angesprochenen Maßnahmen werden unser Leben in vielen Sektoren einschneidend verändern. … mehr |
Dr. Eike Roth |
Sind die Stadtwerke die großen Verlierer der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke?
In der energiepolitischen Diskussion des Jahres 2010 wird häufig behauptet, die Stadtwerke seien die großen Verlierer der Einigung der Bundesregierung mit den großen Energieversorgern über die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke. Kommunale Anlagen auf der Basis erneuerbarer Energien würden nun nicht mehr ausreichend ausgelastet werden können und die Stadtwerke würden auf ihren Investitionen sitzen bleiben, die sie im Vertrauen auf die bisherige Gesetzeslage getätigt hätten. Außerdem würde die Laufzeitverlängerung mehr Wettbewerb im Strommarkt verhindern, zum Nachteil aller Verbraucher. Mehrere Energie-Fakten-Leser haben mich um meine Meinung hierzu gefragt. Die ist eindeutig: Die Vorwürfe sind unbegründet. … mehr |
Klaus Theißing |
Werden seit „Tschernobyl“ keine neuen Kernkraftwerke (AKW) mehr gebaut?
Wo bekommt man Informationen über die Nutzung der Kernenergie im Ausland und die dort befindlichen Neubauprojekte und Planungen?
Die Energie-Fakten.de erhalten immer wieder Anfragen zu dem Themenkreis „Planung und Bau neuer Kernkraftwerke im Ausland“ und besonders zu den Daten und Fakten zu Projekten dort. Daher haben sich die Energie-Fakten entschlossen den Lesern der Webseite einige Links und Hinweise zusammenzustellen. … mehr |
Klaus Theißing |
Werden weltweit mehr Kernkraftwerke (AKW) stillgelegt, als gebaut werden?
Setzt „die Welt“ in Zukunft weniger auf Kernkraft?
Die Frage impliziert, die Welt würde über eine geringe Baurate in den nächsten Jahren aus der Kernenergie aussteigen. […] Die Gesamtleistung der Kernkraftwerke der Welt wächst stetig an. Sucht man das Basisjahr aber geschickt aus, so ist die Frage mit „Ja“ zu beantworten, denn seit dem Jahr 2005 werden zwei KKW weniger betrieben als im Jahr 2010. Allerdings sollte man dieses Zufallsergebnis nicht überschätzen und schon gar nicht in die Zukunft extrapolieren. Denn die Kernkraft erfährt in diesen Jahren in vielen Teilen der Welt eine Renaissance. … mehr |
Prof. Dr. M. Popp |
Kernenergie: wie geht es in Deutschland weiter? (Stand: Sommer 2010)
Könnte die jetzt geplante Verlängerung der Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke von einer möglichen rot-grünen Nachfolge-Regierung wieder rückgängig gemacht werden?
Erläuterungen zu einer nicht einfachen Materie … mehr |
Dr. R. Krieg |
Wie viel zusätzlicher Atommüll entsteht, wenn die Kernkraftwerke länger laufen als in der Kernenergie-Ausstiegsvereinbarung festgelegt?
Die zur Zeit (Anfang 2010) in Deutschland betriebenen 17 Kernkraftwerke erzeugen pro Jahr 140 bis 150 Milliarden Kilowattstunden elektrischen Strom. Dabei fallen etwa 800 Kubikmeter hochaktive, d. h. Wärme entwickelnde Abfälle an. Die notwendige Verpackung ist in dieser Zahl schon berücksichtigt. Dieses Volumen entspricht einem Würfel mit 9 bis 10 Meter Kantenlänge; das ist das Volumen eines geräumigen Einfamilienhauses. … mehr |
Prof. Dr. J. Grawe |
Sind die deutschen Kernkraftwerke gegen Flugzeugabsturz gesichert?
Die deutschen Kernkraftwerke sind gegen „Einwirkungen von außen" ausgelegt. Mit Ausnahme der Ältesten gelten für alle von ihnen die verschärften Anforderungen zur Sicherung gegen Flugzeugabstürze („Lastannahmen“) von 1973. Diese gehen deutlich über das international Übliche hinaus. … mehr |
Aussagen anderer Fachleute |
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt
(CEO RWE Innogy GmbH, Essen |
Kernenergie und erneuerbare Energien - (k)ein Widerspruch?
In der Energieversorgung der Zukunft soll und muss der Löwenanteil der Energie aus erneuerbaren Quellen kommen. So will es auch der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Konventionelle Energien sollen als Brücke in eine solche nachhaltige Energiezukunft dienen. Folgerichtig erklären Union und FDP, die Kernenergie als Übergangstechnologie weiter nutzen und die Laufzeiten der bestehenden Kernkraftwerke in Deutschland verlängern zu wollen. … mehr (Link zu Kernenergie.de) |
Dietmar Dürr |
Effekte einer Laufzeitverlängerung – Positionen & Argumente in der Debatte
Die Debatte um die Laufzeitverlängerung beherrscht die politische Diskussion. In den letzten Monaten wurden eine Reihe von Gutachten zu den Folgen einer Revision vorgelegt: BET und enervis/BBH befürchten strukturelle Wettbewerbseffekte zu Lasten der Stadtwerke und optieren für eine vorzeitige Stillegung von Kohlekraftwerken. Eine 8KU-Studie präferiert eine Kernenergieeinspeisegebühr; der VIK fordert einen Strommengenfonds für die energieintensiven Industrien. Weitere Gutachten beschäftigen sich mit den Preissenkungseffekten (r2b/EEFA) sowie der Frage der Systemkonkurrenz zwischen Erneuerbaren Energien und Kernkraft (IER, IWES). … mehr |
Hintergrundmaterial |
Prof. Dr.-Ing. A. Voß |
Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung
Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.
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Dr. E. Roth |
Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft
Kommentare zum Abschlussbericht der Ethik-Komission „Sichere Energieversorgung“ der Bunderegierung
Der Autor Dr. Eike Roth kommentierte den rund 60-seitigen Bericht für die Energie-Fakten.de. Sie können das Dokument als Hintergrundmaterial im Format docx hier (rd. 150 kB) herunterladen.
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Anlagenspezifische Sicherheitsüberprüfung (RSK-SÜ) deutscher Kernkraftwerke unter Berücksichtigung der Ereignisse in Fukushima-I (Japan)
Bericht der Reaktorsicherheitskommission an die Bundesregierung
„Das Bundesumweltministerium hat am 17.03.2011 die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) in ihrer 433. Sitzung aufgefordert, einen Anforderungskatalog für eine Sicherheitsüberprüfung der deutschen Kernkraftwerke zu erstellen und die Ergebnisse der auf dieser Basis durchgeführten Überprüfungen zu bewerten. Dabei sollen die Erkenntnisse aus dem Unfallablauf in Japan insbesondere im Hinblick darauf berücksichtigt werden, ob die bisherigen Auslegungsgrenzen richtig definiert sind und wie robust die deutschen Kernkraftwerke gegenüber auslegungsüberschreitenden Ereignissen sind. Gemäß Auftrag des BMU sollte der Bericht der RSK zum 15.05.2011 vorgelegt werden.“ … mehr (pdf, rd. 350 kB; Textquelle: Bericht)
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Kraftwerke 2020+ – Kraftwerksoptionen für die Zukunft
„Der Wissenschaftliche Beirat des europäischen technischen Fachverbandes für die Strom- und Wärmeerzeugung VGB PowerTech, zusammengesetzt aus 30 Professoren der Kraftwerkstechnik aus acht europäischen Ländern, hat seine Sicht der Situation der europäischen Elektrizitätsversorgung und seine Besorgnisse und Empfehlungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Forschungserfordernisse auf diesem Gebiet in einer neuen 32-seitigen Stellungnahme Kraftwerksoptionen für die Zukunft - Kraftwerke 2020+ zusammengefasst.“
(Aus der Ankündigung des VGB; Link zu vgb.org) |
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Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?
Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:
„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI) |
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Förderfontsvertrag
Vertrag zwischen der Bundesregierung und den Betreibern der Kernkraftwerke aus dem September 2010 (In den Medien auch als „Geheimvertrag“ bezeichnet.) … mehr (pdf, rd. 450 kB) |
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Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung
Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB) |
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Kein Systemkonflikt zwischen Erneuerbaren Energie und Kernkraft
Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke stehen erheblichem Ausbau Erneuerbarer Energien nicht entgegen. zur Studie (pdf, rd. 8 MB)
(Anschlussstudie der unten beschriebenen Studie „Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio“ |
Matthias Hundt
Rüdiger Barth
Ninghong Sun
Steffen Wissel
Alfred Voß |
Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio
Technische und ökonomische Aspekte; Studie, Oktober 2009, ist als Kurzfassung (pdf, 273 kB) und Langfassung (pdf, 4,75 MB) verfügbar. |
Dr. D. Ufer |
Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (PDF, 215 kB ) |
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Zur Sicherheits- und Umweltphilosophie energietechnischer Anlagen (PDF, 150 kB)
Hintergrundmaterial zur Flugzeugabsturzsicherheit von Kernkraftwerken (PDF, 750 kB)
Tschernobyl: das wirkliche Ausmass des Unfalls
20 Jahre danach gibt ein Bericht von Fachorganisationen der Vereinten Nationen endgültige Antworten und schlägt Mittel zur Normalisierung der Lebensverhältnisse vor. (PDF, 175 kB) |
Links |
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Lastwechsel von Kernkraftwerken: Wie sind AKWs in ihrer Leistung regelbar?
„In der Diskussion, ob eine Laufzeitverlängerung der vorhandenen Kernkraftwerke die erweiterte Nutzung der regenerativen Energieträger in der Stromerzeugung unterstützt oder behindert, wird teilweise unterstellt, dass Kernkraftwerke als typische Grundlastkraftwerke nur mit mehr oder minder konstanter Leistung betrieben werden könnten. Tatsächlich sind die Kernkraftwerke in Deutschland bereits in den 70er-Jahren dafür ausgelegt worden, größere Lastwechsel ausgleichen zu können.“ … mehr (Link zu Kernernenergie.de) |
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Funktionsweise und Unterschiede zwischen den Arten und Typen von Kernkraftwerken
Die Funktionsweise und die Unterschiede div. Tpen von Anlagen wird in der Broschüre „Kernenergie Basiswissen“ des InfoKreis Kernenergie erläutert. Sie ist als Download (rd. 8 MB, Link zu kernfragen.de) gratis zu beziehen. Dort werden auch die Vor- und Nachteile der div. Typen erläutert.
Ferner gibt es unter kernfragen.de eine Vielzahl von Unterrischtsmaterialen, ebenfalls als pdf-Downoad. |
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Keine Länderzustimmung – Warum AKW-Laufzeiten problemlos verlängert werden können (Link zum Handelsblatt) |