Länder |
Folgende Artikel, Fragen (FAQ) und Links haben wir zum Thema Energie in unterschiedlichen Ländern veröffentlicht:
Ferner finden Sie einige Links. |
Deutschland |
Prof. Dr. E. Hagenmeyer |
Kann ein großer Stromausfall wie in USA und Italien auch in Deutschland passieren?
In Deutschland werden die Verbraucher sehr selten von Stromausfällen betroffen. Im Durchschnitt fällt nur alle zwei Jahre für weniger als eine Stunde der Strom aus. Damit sind die deutschen Verbraucher etwa 5mal besser gestellt als die in den anderen EU-Ländern. Im Jahr 2003 haben sich in Amerika, in Skandinavien, in Italien und in London schwere Stromstörungen ereignet von denen über 100 Millionen Menschen betroffen waren, es entstanden immense Schäden von vielen Milliarden Dollar. … mehr |
Prof. Dr. M. Popp |
Was halten Sie von dem Energiepolitischen Appell der deutschen Wirtschaft?
Unter dem Titel „Mut und Realismus für Deutschlands Energiezukunft“ haben die Leiter vieler deutscher Unternehmen und Banken einen „Energiepolitischen Appell“ in Anzeigen und im Internet veröffentlicht. Zu diesem Appell gibt es in der von Bürgern und Politikern zahlreiche Kommentare, zustimmende und ablehnende. Wenn Sie zu einigen in dem Appell angesprochenen Themen weitere Informationen suchen, um sich eine eigene Meinung zu bilden, dann klicken Sie hier … |
Prof. Dr. M. Popp |
Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?
- Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
- Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
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Dipl.-Ing.
E. Wagner |
Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?
In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr |
Prof. Dr. M. Popp |
Wie kommt es, dass sich Befürworter und Gegner einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gleichermaßen auf das jetzt der Bundesregierung vorgelegte Gutachten berufen können?
Das Gutachten, das EWI, GWS und PROGNOS in dieser Woche vorgelegt haben, hatte die Bundesregierung angefordert, um durch Szenarienrechnungen eine Grundlage für ihr Energiekonzept zu erhalten. […] Anders als man aufgrund der Berichterstattung denken könnte gehr es also nicht nur um die Kernenergie; die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung laufen vielmehr auf einen kompletten Umbau des deutschen Energiesystems hinaus. Deshalb wäre es durchaus angemessen gewesen, den anderen Aussagen der Studie mehr Gewicht beizumessen, denn die hier angesprochenen Maßnahmen werden unser Leben in vielen Sektoren einschneidend verändern. … mehr |
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Siehe auch
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Europa |
Dipl.-Ing.
E. Wagner |
Schweden – Welchen Wandel gibt es in der Energiepolitik (Stand 2010)?
Der Artikel stellt den Wandel der schwedischen Energiepolitik in den letzten Jahren dar. Der Ausstieg aus der Kernenergie wurde mit Bedingungen verknüpft: er sollte sozial verträglich sein, sollte keine wirtschaftlichen Nachteile mit sich bringen und sollte ökologisch sinnvoll sein. Zunehmend wurde erkannt, dass diese Vorgaben nicht erreichbar sind, zumal die Stromversorgung rund hälftig auf Kernenergie und Wasserkraft basiert. Die schwedische Energiepolitik ist durch einen deutlichen Pragmatismus geprägt. … mehr |
Dipl.-Ing.
E. Wagner |
Wie ist der Stand beim Ausstieg aus der Kernenergie in Schweden?
(Stand 2005)
Aufgrund der Ölpreiskrisen Anfang der 1970er Jahre wurde die schwedische Energiepolitik darauf ausgerichtet, die Importabhängigkeit von Erdöl zu vermindern. Durch die Verlagerung der Energieversorgung auf die Anwendung von Strom – vorwiegend aus Wasserkraftwerken und Kernkraftwerken – ging der Erdölbedarf seit 1970 bis auf etwa 25 % zurück. Der restliche Strom wird aus Erdgas, Steinkohle, Torf, Holz, Holzlauge und in geringem Maße aus Windkraft gewonnen. … mehr |
Dr. W.
Schmidt-Küster |
Warum braucht Finnland ein neues Kernkraftwerk?
Finnland baut ein neues Kernkraftwerk. Nach einer generellen Neubewertung der Kernenergie in den USA, einer ausdrücklichen Empfehlung der EU-Kommission zum weiteren Einsatz der Kernenergie und verschiedenen positiven Signalen aus anderen EU-Ländern ist dies der erste konkrete Schritt zur Wiederaufnahme des Baues von Kernkraftwerken im OECD-Raum. Andere werden wahrscheinlich folgen. Finnland begründete seine Entscheidung im wesentlichen mit dem steigenden Strombedarf und der Notwendigkeit, die CO2-Freisetzungen entsprechend den Kioto-Verpflichtungen zurückzufahren. … mehr |
Prof. Dr. E. Hagenmeyer |
Kann ein großer Stromausfall wie in USA und Italien auch in Deutschland passieren?
In Deutschland werden die Verbraucher sehr selten von Stromausfällen betroffen. Im Durchschnitt fällt nur alle zwei Jahre für weniger als eine Stunde der Strom aus. Damit sind die deutschen Verbraucher etwa 5mal besser gestellt als die in den anderen EU-Ländern. Im Jahr 2003 haben sich in Amerika, in Skandinavien, in Italien und in London schwere Stromstörungen ereignet von denen über 100 Millionen Menschen betroffen waren, es entstanden immense Schäden von vielen Milliarden Dollar. … mehr |
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Ukraine: Informationen zum Thema Tschernobyl siehe Aspekt Kernenergie -> Tschernobyl |
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Energieversorgung: Die Rahmenbedingungen richtig setzen
„Um eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung zu erreichen, braucht es funktionierende Märkte. Voraussetzung dafür sind ausgeklügelte Markteingriffe seitens der öffentlichen Hand. Solche Interventionen bestehen einerseits aus Reformen auf den Energiemärkten, andererseits aus wirtschaftspolitischen Massnahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur Erhöhung der wirtschaftlichen Energieeffizienz.“
Link zum Newsletter des Energy Science Centers der ETH Zürich (pdf, 556 kB) |
Dipl.-Ing.
E. Wagner |
Die energie-autarke Gemeinde Güssing in Österreich – ist diese wirklich "autark"?
Die Problematik der Realisierung von sogenannten energie-autarken Gemeinden, Städten, Regionen etc. werden anhand der sog. „energie-autarken“ Gemeinde Güssing (Österreich) beschrieben. … mehr bei knol.google.com |
Dänemark |
Prof. Dr. M. Dehli |
Die dänische Energiewirtschaft ein Modell für Deutschland?
Die stark staatlich gelenkte dänische Energiewirtschaft wird mitunter als Vorbild für Deutschland hingestellt. Bei näherer Betrachtung zeigen sich interessante Entwicklungen, aber auch Besonderheiten, Schwächen und in jüngster Zeit die Abkehr von früheren Bestrebungen.
Dänemark hat etwa die gleiche Fläche wie Niedersachsen, mit 5,3 Millionen aber nur etwa zwei Drittel so viel Einwohner. Schwerindustrie und andere energieintensive Wirtschaftszweige fehlen. Der Energieverbrauch je Einwohner und Jahr ist deshalb etwas niedriger als in Deutschland. Zu 93 % und damit stärker als hierzulande beruht die Energieversorgung auf fossilen Brennstoffen. … mehr |
Frankreich |
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Frankreich muss seine Atomkraftwerke nachrüsten
Aufsichtsbehörde verordnet Massnahmen nach Stresstests bei allen 58 AKW
„Frankreich muss als Ergebnis der nach der Katastrophe von Fukushima angeordneten Stresstests alle seine 58 Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen nachrüsten. Verbessert werden soll der Schutz gegen Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen.“ … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 17. Nov. 2011
(Titel & Text: NZZ) |
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Die Kosten von Frankreichs Atomstrom
Die Nuklearbranche mit offenen und verdeckten Subventionen
„Frankreichs Stromversorgung hängt zu etwa drei Vierteln von den zahlreichen Kernkraftwerken ab. Die Energiepreise für die Endkunden sind im europäischen Vergleich billig. Doch die Preise spiegeln bei weitem nicht die Kosten wider.“ (Text: Neue Zürcher Zeitung) … Link zur Neuen Zürcher Zeitung |
Großbritannien |
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Grossbritannien: Pläne zum Neubau von Kernkraftwerken
In der Ausgabe September 2011 berichtet das Bulletin, das Magazin des schweizer Atomforums, in einem Übersichtsartikel von den energiepolitischen Plänen des Landes.
„Grossbritannien steht in Sachen nukleare Neubaupläne heute fast so gut da, wie bei der Einführung der kommerziellen Kernenergie vor rund 50 Jahren. Der Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi hatte eine Überprüfung der Reaktorsicherheit zur Folge. Die Projekte sind auch danach auf Kurs: An acht Standorten soll demnächst gebaut werden, denn das Land will seine CO2-Emissionen drastisch reduzieren und eine drohende Stromknappheit vermeiden. Die regierende Koalition und die Opposition sind sich da einig und haben unlängst grünes Licht gegeben. Die ersten Investoren stehen bereit.“… Link zum Bulletin 9-2011, (Seite 4 ff, pdf, 860 kB) |
Niederlande |
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Borssele II: Niederlande schiebt Bau von AKW auf
Der niederländische Energiekonzern Delta teilte am 23. Jan mit, die Pläne für den Bau des Atomkraftwerks (AKW) in Borssele II für zwei bis drei Jahre nicht weiter zu verfolgen. Als Begründung wurden von den Westfälischen Nachrichten (WN; vom 25. Jan '12) die ungewissen Rahmenbedingungen genannt. Auch die RWE solldem Bericht nach zu 30 % an dem Kraftwerk beteilgit sein. Das neue Kernkraftwerk am Ufer der Westerschelde in der Provinz Zeeland war als zweiter Block des bestehenden Kraftwerks Borssele geplant. … weitere Informationen: Link zur Rheinischen Post
Die nordrhein-Westfälische Ministerpräsidentin Kraft zeigte sich nach einem Bericht der WN (s.o.) "erfreut über den vorläufigen Planungsstopp für Borssele II“.
Umweltministerium gibt Stellungnahme zu geplantem Atomkraftwerk im niederländischen Borssele ab. (Umwelt-) Minister Remmel: Im Störfall könnte auch NRW betroffen sein, Atomkraftwerk in Borssele darf nicht gebaut werden (Link zum Server des Landes NRW; Stellungnahme vom 11. Jan. '12)
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Schweiz |
Klaus Theißing |
Was sind die Folgen von Fukushima für die Schweizer Kernkraftwerke?
Das Eidgenössiche Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat nach dem Fukushima-Unfall eine Reihe von Maßnahmen und Überprüfungen angeordnet […] Gerade in diesem Punkt zeigt sich der Unterschied zur deutschen Vorgehensweise: obwohl die ENSI Nachrüstungsbedarf sieht, verbleiben die Kernkraftwerke in Betrieb, die Nachrüstungen werden abgearbeitet. In Deutschland wurden die älteren Anlagen in einem Moratorium vom Netz genommen, obwohl die Reaktorsicherheits-Kommission keinen unmittelbaren Handlungsbedarf sah, und anschließend dauerhaft stillgelegt. … mehr |
Klaus Theißing |
Was sind die Folgen des Schweizer Atomausstiegs?
Wie wird die Schweiz zukünftig ihren Strombedarf decken?
Der Reaktorunfall in Fukushima hat auch die Energiediskussion in der Schweiz verändert. Nachdem im Jahr 2010 noch drei Gesuche zur Errichtung neuer Kernkraftwerke bei den Behörden eingereicht worden waren, soll nun der Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2034 vollzogen werden. Gemäß einer Umfrage des schweizer Wirtschaftsdachverbands Economieswisse würden 67 % der befragten Bürger für einen Atomausstieg stimmen, und 65 % sind bereit, dafür höhere Strompreise in kauf zu nehmen. Rund die Hälfte der Befragten würden für den Ausstieg auch eine Reduzierung der Versorgungssicherheit – also vermehrte Stromausfälle – hinnehmen. … mehr
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Video: Schweizer Energiewende
Die Zukunft der Energieversorgung – Aus der Sicht der Wissenschaft und der Politik
Wissenschaft kann bei Antworten zur Energiefrage in den Bereichen Technologie und Ökonomie liefern, jedoch nicht jedoch bei der Politik und Emotionen bei der Akzeptanz. Aufgrund der Komplexität der Fragen sind keine einfachen Antworten zu erwarten. Fukushima ist der Auslöser der Energiewende in deren Folge der Ausbau der Wasserkraft und Neubau einiger Gaskraftwerke (GuD) vorgeschlagen wurde. Die Fianzierung weiterer Maßnahmen befindet sich in der Diskussion. … zum Video |
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Der Ärger über die Tiefenlager kommt an die Oberfläche
Mit den Vorschlägen für die Standorte der Aussenanlagen erhalten die Projekte für Atommülllager deutliche Konturen
„Die NAGRA hat mögliche Standorte für die Aussenankagen der Tiefenlager für radioaktive Abfälle präsentiert. Nun können sich die Regionen äussern – und bemängeln bereits, dass die Kriterien unklar seien.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 23. Jan. '12)
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Links-Grün ist sich uneinig über die Tiefenlagerstrategie
Soll die Standortsuche nach dem Entscheid zum Atomausstieg sistiert werden?
Der Atomausstieg hat zwar die Opposition von Links-Grün gegen Tiefenlager in der Schweiz aufgeweicht. Bezüglich der Standortsuche und des Vetorechts der Kantone ist aber keine gemeinsame Haltung auszumachen. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
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Schweiz: Eine Lösung für die überschüssige Windenergie
Intelligente Speicherung von Energie im Erdgassystem
„Für den Ausbau erneuerbarer Energien braucht es intelligente Ideen für Transport und Speicherung von Strom. Dabei könnte Erdgas eine überraschende und CO2-neutrale Rolle spielen“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ) |
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Strombranche soll Risiko tragen
Bundesrätin Leuthard redet der Elektrizitätsbranche am Jahreskongress ins Gewissen
„Das Energieszenario des Bundesrats ist laut Bundesrätin Doris Leuthard nur eine Orientierungshilfe. Ein Abschluss des Stromabkommens mit der EU sei 2012 möglich, doch die Schweiz müsse sich dafür bewegen.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 18. Jan. '12)
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 Strom TV |
Wie entsteht der Strompreis? (… in der Schweiz)
„Pro Tag gibt ein Schweizer Haushalt durchschnittlich 3.40 Franken für Strom aus. Doch wie entsteht der Strompreis und welche Faktoren sind ausschlaggebend dafür, dass der Preis sinkt oder steigt? Strom TV hat zu diesem Thema Thomas Ruckstuhl, Leiter Power Asset Trading bei Alpiq, sowie Frank Rutschmann, Kommissionssekretär der Eidgenössischen Energiekommission ElCom befragt.“ Link zum Video auf Strom TV
Text: StromTV.ch |
Polen |
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Überblick über Polens (Kern-) Energiepläne
„Polen legte seine Kernenergiepläne nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl auf Eis. 2005 griff die polnische Regierung diese Pläne jedoch wieder auf. Mit der Kernenergie will das Land seine Abhängigkeit von der Kohle und seine CO2-Emissionen verringern und plant zwei Kernkraftwerke mit je zwei bis drei Reaktoren zu bauen. Das Projekt ist auf Kurs. Bis Ende 2011 werden Standortentscheide erwartet und die ersten Aufträge sind ausgeschrieben. Auch Entsorgungsfragen packt Polen mit Nachdruck an.“ … Link zum Bulletin 10-2011 (Seite 4 ff, pdf, 860 kB) (Text: Bulletin, Das «Bulletin Nuklearforum Schweiz» ist offizielles Vereinsorgan des Nuklearforums Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft der Kernfachleute (SGK).) |
Griechenland |
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Athen will mehr Wettbewerb im Strommarkt spielen lassen
Papakonstantinou strebt den Export von Solarstrom an
„Griechenland stimmt sich mit der EU über die Liberalisierung des Strommarktes ab. In den Ausbau der Solarenergie werden grosse Hoffnungen gesetzt.“ … Link zur Neuen Zürcher Zeitung (Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung) |
Island |
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Islands wilde Wasser
Über den Streit um die Ausmaße der Nutzung erneuerbarer Energien. „Seit über hundert Jahren spaltet der Kampf um die Nutzung der Wasserkraft die isländische Nation. […] Stein des Anstosses ist das neue Kárahnjúkar-Kraftwerk, das gebaut wurde, um die Aluminiumhütte des Alcoa-Konzerns in Reydarfjördur mit billigem Strom zu versorgen.“ … Link zur Neuen Zürcher Zeitung (Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung) |
Amerika |
Dr. F. Kienle |
Wohin geht die Kernenergie in den USA?
Die amerikanische Kernenergiewirtschaft hat in den letzten 15 Jahren erstaunliche Fortschritte erzielt. Die Verfügbarkeit der Anlagen ist inzwischen mit vielfach über 90 % fast so hoch wie diejenige deutscher Kernkraftwerke (KKW). Mit der gleichen Anzahl von Anlagen wurde deshalb 2001 ein gutes Drittel mehr Atomstrom erzeugt als noch Anfang der 1990er Jahre. Die Stromerzeugungskosten von 3/4 der KKW konnten auf niedrige 1,73 US-Cents je kWh gesenkt werden. Damit wurde die Wettbewerbsfähigkeit mit den Gas- und Kohlekraftwerken wieder hergestellt. Durch Unternehmenszusammenschlüsse und andere Maßnahmen sind fachlich kompetente und finanziell starke Betreiberunternehmen entstanden. … mehr |
Rudolf Botzian |
Come Back der Kernenergie: Multilateral unter amerikanischer Führung ? (PDF, 72 kB) |
Kalifornien |
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September 2011: Fünf Millionen Menschen zwischenzeitlich ohne Strom
Grossflächiger Stromausfall im Grenzgebiet der USA und Mexiko
Im westlichen Grenzgebiet der USA und Mexikos ist es am Donnerstagabend zu einem grossflächigen Stromausfall gekommen, von dem insgesamt etwa fünf Millionen Menschen betroffen waren. An einer Hochspannungsleitung war es zu einer Panne gekommen. Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) (Titel und Text: NZZ)
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Dr. D. Ufer |
Ist eine Energiekrise wie in Kalifornien auch in Deutschland möglich?
Spätestens seit Mitte 2000 ist Strom in Kalifornien knapp. Die Strompreise "explodieren". Zeitweilig wird der Strom abgeschaltet. Auch Erdgas verteuerte sich stark. Dadurch wurden Gaskraftwerke unwirtschaftlich. Die Energiekrise wurde ausgelöst durch Mangel an ausreichender Kraftwerks-Leistung und zugleich unzureichenden Kapazitäten der Übertragungsleitungen für Bezüge aus anderen US-Bundesstaaten einerseits sowie einen kräftigen Anstieg des Stromverbrauchs und vor allem der Stromnachfrage zu Spitzenzeiten andererseits. Die tieferen Ursachen liegen zum einen in der rigorosen Umweltpolitik Kaliforniens. Kraftwerke mussten stillgelegt werden, darunter Wasserkraftwerke und das Kernkraftwerk Rancho Seco. Neue Kernkraftwerke sollen nicht gebaut werden. … mehr
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Prof. Dr. E. Hagenmeyer |
Kann ein großer Stromausfall wie in USA und Italien auch in Deutschland passieren?
In Deutschland werden die Verbraucher sehr selten von Stromausfällen betroffen. Im Durchschnitt fällt nur alle zwei Jahre für weniger als eine Stunde der Strom aus. Damit sind die deutschen Verbraucher etwa 5mal besser gestellt als die in den anderen EU-Ländern. Im Jahr 2003 haben sich in Amerika, in Skandinavien, in Italien und in London schwere Stromstörungen ereignet von denen über 100 Millionen Menschen betroffen waren, es entstanden immense Schäden von vielen Milliarden Dollar. … mehr
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Asien |
Prof. Dr. M. Dehli
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Energiewirtschaftliche Entwicklungen in China
China hat sich im Rahmen seines wirtschaftlichen Modernisierungsprozesses den marktwirtschaftlichen Grundsätzen teilweise geöffnet. Die Erneuerung und der Ausbau der Energiewirtschaft spielt dabei eine wesentliche Rolle. Mit etwa 1,31 Milliarden Menschen (Stand Ende 2005) ist China der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Die Volksrepublik China ist heute nach den USA der zweitgrößte Primärenergieverbraucher der Welt: China benötigte im Jahr 2006 etwa 5,2-mal so viel Primärenergie wie Deutschland. … mehr
Hintergrundmaterial dazu:
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Japan |
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Energiewende auf Japanisch
Das dreifache Desaster – Erdbeben, Tsunami und Kernkraftunfälle – zwingt das Land zum Umdenken in seiner Energiepolitik
„Seit dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima 1 mangelt es in Japan an Energie. Zunächst einmal helfen Sparmassnahmen und Gasimporte aus. Derweil wird die Energiestrategie überarbeitet.“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
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Japan beschliesst die Energiewende
Kawasaki macht vor, wie die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Japan aussehen könnte
„Der scheidende japanische Regierungschef Kan hat ein Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien durch das Parlament gedrückt. Es legt die Basis für eine radikale Änderung der Stromgewinnung in Japan.“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
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Wachsende Angst vor Energieengpässen in Japan
35 Atomreaktoren sind vorläufig nicht am Netz
„In Japan sind 35 Atomreaktoren nicht am Netz, und weitere müssen demnächst für Inspektionen abgeschaltet werden. Die Angst vor Ausfällen bei der Stromversorgung und den wirtschaftlichen Folgen von Energieengpässen verstärkt sich.“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, Artikel vom 21. Juni '11)
Japan steht ein heisser Sommer bevor
Versorgungsengpässe wegen AKW-Abschaltungen befürchtet
In Bälde werden in Japan de noch laufenden 6 AKW für Wartungsarbeiten oder vielleicht für immer abgestellt. Wie ein Versorgungsengpass im Sommer abgewendet werden kann, weiss derweil niemand. … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, Artikel vom 21. Jan. '12)
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Prof. Dr. M. Popp |
Wie stark ist Japan von der Kernenergie abhängig?
Solange der dramatische Kampf um die Vermeidung eines großen Reaktorunfalls in Fukushima andauert und wir nicht wissen, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist, kann man über die Zukunft der Kernenergie in Japan nichts sagen. In diesem Artikel soll die Ausgangslage vor Eintritt der Tsunami-Katastrophe geschildert werden, um das Verständnis für die Lage in Japan zu erleichtern. … mehr |
Länderübergreifend |
Prof. Dr. M. Popp |
Wie funktioniert der internationale Handel mit CO2-Emissions-Zertifikaten?
Das Kyoto-Protokoll sieht auch einen Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, kurz CDM) vor. CDM ermöglicht es Ländern mit Verpflichtung zur CO2-Reduzierung (also den höher entwickelten Ländern), Emissionsminderungen durch die Realisierung von Klimaschutzprojekten in Ländern ohne Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung (also den weniger entwickelten Ländern) zu erbringen. Sinnvoll ist dies, weil in vielen Entwicklungsländern mit weniger effizienten Technologien gearbeitet wird als in den Industrieländern und dort deshalb mit dem gleichen finanziellen Aufwand höhere Einsparungen realisiert werden können. … mehr |
Prof. Dr. M. Dehli |
Wie stehen die Aussichten für Solares Kühlen?
Der Energiebedarf für Klimatisierung und Kälte steigt weltweit: Sich mit dem technischen Fortschritt wandelnde Arbeitsbedingungen und wachsender Wohlstand erweitern das Bedürfnis nach passend temperierten Räumen. In heißen, sonnenreichen Regionen ist die Klimatisierung nicht selten sogar eine Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung. Längerfristig muss nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Industrialisierung heutiger Schwellen- und Entwicklungsländer mit einem weltweit erheblich wachsenden Klimatisierungsbedarf gerechnet werden. … mehr |
Prof. Dr. H.-D.
Schilling |
Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die Welt ?
6 Milliarden (Mrd.) Menschen leben heute auf der Erde. Jeder von ihnen verbraucht im Durchschnitt jährlich die 2 Tonnen (t) Steinkohle entsprechende Energiemenge, in den Entwicklungsländern meist sehr viel weniger, in den Industrieländern mehr. Die Weltbevölkerung wächst weiter. 2050 werden 9 Mrd. Menschen erwartet. Heute decken Kohle, Erdöl und Erdgas fast 90 % des Welt-Energiebedarfs. Anteil und Menge dieser fossilen Energieträger müssen wegen der Begrenztheit der Vorräte und zum Klimaschutz bis 2050 drastisch gesenkt werden. Energiesparen, höhere Nutzungsgrade und Substitution durch Regenerative Energien reichen dafür nicht aus. … mehr |
Dr. Bernhard Kienzler,
Dr. Klaus Gompper |
Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen in anderen Ländern
Übersicht über die Endlagerung im Wirtsgetein „Steinsalz“, die in den USA für Abfälle aus der Kernwaffenproduktion durchgeführt wird, die Endlagerung im Wirtsgestein „Granit“ und die Endlagerung im Wirtsgestein „Ton“. … mehr |
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. e. h.
J. Giesecke |
Wie verhält es sich mit der weltweiten Wasserkraftnutzung?
Zusehends wurde etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts aus Kostengründen und wegen der höheren Effizienz der Energieausbeute das Mühlrad als erste hydraulische Maschine durch Wasserturbinen ersetzt. In der Verbindung von Turbine und Generator entstand aus der Mühle ein Kleinwasserkraftwerk zur Erzeugung elektrischer Energie. Erst die Kombination der Nutzung natürlicher Wasserkräfte mit den Möglichkeiten der elektrischen Stromerzeugung, mit der Weiterleitung des elektrischen Stromes über große Entfernungen und mit der Umsetzung elektrischer Energie vor Ort erlaubte die vielfältige Anwendung der Wasserkraft in der Neuzeit. … mehr |
Dr. R. Linkohr |
Die Renaissance der Kernenergie
Die Kernenergie erlebt einen neuen Frühling. Andere sprechen von einer Renaissance der Kernenergie. Soweit man das heute beurteilen kann, gibt es dafür drei Gründe: die Klimapolitik, die wachsende Nachfrage nach Energie und der hohe Ölpreis. … mehr (pdf, 88 kB). |
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Die Aussichten der Kernfusion nach Fukushima
Drastische Kostenüberschreitungen und das Erdbeben in Japan haben den geplanten Versuchsreaktor Iter in Schieflage gebracht
„Das schwere Erdbeben in Japan tangiert auch die Fusionsforschung. Durch die Beschädigung japanischer Einrichtungen drohen weitere Verzögerungen beim Bau des Internationalen Versuchsreaktors Iter.“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ) |
Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg |
Prof. Dr. M. Popp |
Führt die globale Wasserknappheit zu neuen Anforderungen an die Energieversorgung?
Wasser ist für Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen von großer Bedeutung, aber 1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, alle 20 Sekunden stirbt ein Kind wegen ungesunden Wassers. Wenn die Weltbevölkerung von heute 7 auf voraussichtlich 9 Milliarden in 2050 angewachsen sein wird, wird der Wasserverbrauch aber dem heutigen Bedarf von 12 Milliarden Menschen entsprechen, weil der Wasserverbrauch etwa doppelt so schnell wächst wie die Weltbevölkerung. Zwar besteht die Erde, wie auch der Mensch, zu 70 % aus Wasser, aber über 97 % davon bilden die Ozeane, deren Salzwasser außer für Kühlzwecke zu keiner direkten menschlichen Verwendung geeignet ist. … mehr |
Hintergrundmaterial |
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Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?
Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:
„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI) |
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Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung
Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB) |
Prof. Dr.-Ing. A. Voß |
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI): Energieprognose 2009 bis 2030
Die Energieprognose wurde vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung (ZEW), Mannheim, erarbeitet.
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zurückgehen. Verantwortlich dafür sind vor allem deutliche Steigerungen bei der Energieproduktivität. Die Nachfrage nach Elektrizität wird bis zum Jahr 2030 steigen. Dies liegt vor allem an dem fortgesetzten Trend zu Singlehaushalten. Um den steigenden Stromverbrauch hierzulande zu decken, wird zunehmend Strom aus dem Ausland importiert werden müssen. Energieprognose 2009 bis 2030 (Link zum IER) |
Links |
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Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA)
(Link zu iea.org) |