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Wie informiere ich mich über besonders sparsame Haushaltgeräte ?Von Martin Dehli Kurzfassung Bei vielen Haushalt-Großgeräten übersteigen die Betriebskosten - über die Lebensdauer gerechnet - die Anschaffungskosten. Besonders sparsame Geräte machen deshalb im Lauf der Jahre durch ihre geringeren Strom- bzw. Wasserkosten die Mehrkosten beim Kauf mehr als wett. In Deutschland geben Gerätehersteller und Energieversorgungsunternehmen, der Fachhandel, unabhängige Fachinstitute, Verbraucherberatungsstellen sowie fachlich zuständige Behörden hierzu entsprechende Informationen. Daneben gibt es einen Aufkleber, mit dem bei Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Waschtrocknern (Waschmaschinen, die auch trocknen), Wäschetrocknern und Spülmaschinen u. a. der Energie- bzw. Wasserverbrauch deutlich sichtbar kenntlich gemacht wird. Ein solches Energielabel hat eine Skala von sieben waagerechten Pfeilen mit den Buchstaben A bis G; A weist mit einem grünen kurzen Pfeil auf einen niedrigen, G mit einem roten langen Pfeil auf einen hohen Energie- bzw. Wasserverbrauch hin. Das jeweilige Gerät ist einer dieser sieben Effizienzklassen zugeordnet; daneben wird für einen kennzeichnenden Nutzungszyklus - etwa für ein Waschprogramm - der Energieverbrauch in Kilowattstunden bzw. der Wasserverbrauch in Litern angegeben. Weitere gerätespezifische Eigenschaften sind ebenfalls auf dem Aufkleber vermerkt. Damit kann der Kaufinteressent Geräte verschiedener Hersteller hinsichtlich ihrer Effizienz vergleichen. Die Energieeffizienzklassen A bis G des Energie-Labels geben wegen der in den vergangenen Jahren erreichten weiteren Fortschritte eine nicht mehr unbedingt völlig zutreffende Orientierung. Die angebotenen Modelle der häufigsten Gerätebauarten verteilen sich heute ganz überwiegend auf die Energieeffizienzklassen A bis C; die Energieeffizienzklassen D und E sind kaum mehr, die Energieeffizienzklassen F bis G gar nicht mehr vertreten. Um die Aussagegenauigkeit wieder zu erhöhen, wurde deshalb bei Kühl- und Gefriergeräten zu Anfang 2004 die Skala um die Energieeffizienzklassen A+ und A++ für besonders sparsame Geräte erweitert. Bei Kühl- und Gefriergeräten konzentriert sich das Marktgeschehen im Wesentlichen auf die Energieeffizienzklassen A++ bis B. Fast alle Wasch-maschinen weisen heute die Energieeffizienzklassen A und B auf. Bei den nur gering im Markt vertretenen Waschtrocknern, die sowohl waschen als auch trocknen, konzentriert sich das Angebot fast ausschließlich auf die Energieeffizienzklassen B bis D. Bis auf drei positive Ausnahmen liegen fast alle Wäschetrockner in der Energieeffizienzklasse C, einige auch darunter. Bei Spülmaschinen sind heute die Energieeffizienzklassen A bis C maßgebend. Bei Waschmaschinen gibt es die Effizienzklassen-Kennzeichnungen A bis G auch für die Waschwirkung und für die Schleuderwirkung bei maximaler Drehzahl. Bei Waschtrocknern gelten die Effizienzklassen A bis G für die Energieeffizienz und die Waschwirkung. Bei Wäschetrocknern bezieht sich die Klassifizierung A bis G nur auf die Energieeffizienz. Bei Spülmaschinen gibt es die Klassifizierung A bis G nicht nur für die Energieeffizienz, sondern auch für die Reinigungs- und Trocknungswirkung. Vergleichende Zusammenstellungen über die Verbrauchswerte von Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Waschtrocknern, Wäschetrocknern und Spülmaschinen gibt es von unabhängigen Institutionen wie beispielsweise dem Niedrig-Energie-Institut (NEI) in Detmold, das die Verbraucherinformation Besonders sparsame Haushaltsgeräte kostenlos zur Verfügung stellt. Im Internet können die entsprechenden Informationen von einer Online-Datenbank abgerufen werden [dessen Link wir hier leider gratis nicht angeben dürfen; der Webmaster], wobei das Lieferangebot in Deutschland auf dem jeweils aktuellsten Stand enthalten ist: Im Jahr 2005 wurden etwa 2400 Kühl- und Gefriergeräte, 670 Waschmaschinen, 65 Waschtrockner, 200 Wäschetrockner und 750 Spülmaschinen angeboten. Darunter sind einige besonders sparsame Modelle, viele mit mittlerem und auch noch eine kleinere Zahl mit sehr hohem Strom- bzw. Wasserverbrauch. Eine weitere Informationsquelle findet sich unter www.hea.de. Weitere Informationen können Sie der Langfassung entnehmen. Ein kostenfreies Programm zur Darstellung und zum Ausdruck von PDF-Dateien und zusätzlichem Browser Plug-In zur On-Line-Darstellung in Ihrem Browser erhalten Sie zum Beispiel unter folgenden Adressen:
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